Markus Kurth, Ihr Direktkandidat im Wahlkreis Dortmund 142 (Dortmund I)
 

Markus Kurth, Ihr Direktkandidat im Wahlkreis Dortmund 142 (Dortmund I)


Liebe Dortmunderinnen und Dortmunder,

am 26. September 2021 können Sie über die Zusammensetzung des nächsten Deutschen Bundestags mitbestimmen.

Es wird eine Wahlentscheidung sein, die weitreichende Folgen für unser Land und unsere Stadt hat. Vier weitere weitgehend verlorene Jahre für den Klimaschutz und ökologische Vielfalt erzwingen nunmehr eine Abkehr von der fossilen Wirtschaftsweise in kürzester Zeit. Immer mehr Menschen und auch dem Bundesverfassungsgericht ist klar geworden: Der ökologische Countdown für die Menschheit tickt immer schneller. Dabei ist die Erderhitzung die größte, aber nicht die einzige Gefahr:
Vom Artensterben über die Bodenerosion bis hin zur Vermüllung der Meere - in beängstigender Geschwindigkeit verringern sich die Lebenschancen einer wachsenden Weltbevölkerung. Es ist ziemlich bitter, dass diese Entwicklung sich Jahr für Jahr fortsetzt und damit die menschlichen wie auch ökonomischen Folgekosten exponentiell steigen. Nun bleiben der gesamten Menschheit noch zehn Jahre bis zum Erreichen der Klimaneutralität, um das 1,5-Grad-Ziel zu halten.
Danach beginnen die ersten Staaten von der Landkarte zu verschwinden. Aber selbst das 2-Grad-Ziel erfordert eine grundlegende Umstellung von Konsum, Produktion und Lebensweise.

Diese große Umstellung fällt zusammen mit anderen Transformationsprozessen:
der Digitalisierung, dem demografischen Wandel und der Zunahme von Migrationsbewegungen. Jetzt ist auch noch die Corona-Pandemie hinzugekommen, deren Langzeitfolgen noch längst nicht in Gänze abzusehen sind. Sicher bieten all diese Entwicklungen Chancen, aber eben auch Risiken. Damit sie nicht in gesellschaftlichem Rückschritt, Resignation und Verzweiflung münden, ist die Rolle der sozialen Sicherungssysteme wichtiger denn je. Die Menschen in diesem Land werden den notwendigen Strukturwandel – und insbesondere den ökologischen Umbau – nur dann positiv mittragen, wenn öffentliche Institutionen wie z.B. die Sozialversicherungen, Kommunen, Bildungseinrichtungen und auch Arbeitsagenturen ein dichtes Geflecht an Absicherungen, aber auch Chancenstrukturen garantieren.

In der Corona-Krise hat sich gezeigt, dass der Staat eben doch nicht der „teure Schwächling“ ist, als den ihn ein Christian Lindner von der FDP zu verunglimpfen suchte. Andererseits war und ist für uns Grüne auch wichtig, dass der Staat nicht zu einer alle bevormundenden Supernanny mutiert. Neben der Absicherung der großen Lebensrisiken wie Alter, Pflegebedürftigkeit, Krankheit und Erwerbslosigkeit muss vor allem die Eröffnung von Möglichkeitsräumen, die Erweiterung von Handlungsfähigkeit für alle Mitglieder der Gesellschaft im Zentrum sozialstaatlicher Aktivität stehen.
Nur so verschaffen wir jeder und jedem Einzelnen wie auch der Gesellschaft die Chance, das auszuprägen, was wir in diesem Jahrhundert der Erschütterungen dringend benötigen: Resilienz, die Fähigkeit also, das eigene Leben auch in Zeiten der Umbrüche selbstbestimmt zu gestalten. Es kommt also in einer möglichen künftigen Regierungsbeteiligung wesentlich auf Sozialpolitik an, wenn wir den deutschen Beitrag zum Klimaschutz so schnell und so entschlossen wie möglich voranbringen wollen.

Als Mitglied des Bundestages möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, dass unsere Stadt für all ihre Bürgerinnen und Bürger ökologischer, sozialer und damit noch lebenswerter wird. Mit einer Grünen Verkehrswende und der soliden Finanzierung einer besseren Radverkehrsinfrastruktur will ich in den nächsten Jahren spürbare Fortschritte erzielen. Soziale Einrichtungen wie zum Beispiel das Mütterzentrum in Dorstfeld brauchen die Sicherheit einer dauerhaften Unterstützung des Bundes. Dafür werde ich mich einsetzen.

Als langjähriger Dortmunder Grüner Abgeordneter sowie als Sozial- und Arbeitsmarktpolitiker kann ich viele Erfahrungen und Kenntnisse aus fünf Legislaturperioden einbringen. Ich sehe es als meine Verantwortung, in dieser richtungweisenden Wahl meine politischen Fähigkeiten und das Wissen, das ich erwerben durfte, in Form eines politischen Personalangebots an Sie, die Dortmunder Bürgerinnen und Bürger, einzubringen: Dazu beizutragen, diesen Planeten und seine Lebewesen würdig zu erhalten und zu schützen!

Ich bitte Sie und Euch daher um Ihre und Eure Stimmen: Um die wichtige Zweitstimme für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
Und um die Erststimme für mich als Direktkandidat im Wahlkreis Dortmund 142 (Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Hombruch, Lütgendortmund, Huckarde, Mengede)!

Mit GRÜNEN Grüßen

Markus Kurth



Zur Person:
55 Jahre, Vater eines Sohns

1966 - Geboren in (Bonn-) Beuel, seit 24 Jahren Dortmunder
1987 bis 1993 - Diplom-Politologe, Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin
1994 bis 1997 - Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Soziologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
1998 bis 2000 - Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Initiativkreis Emscherregion (IBA von Unten)
2000 bis 2002 - Bildungsmanager bei der Heinrich Böll Stiftung NRW
2000 bis 2003 - Kreisvorsitzender der Dortmunder GRÜNEN
Seit 2002 - Mitglied des Deutschen Bundestags
2002-2013 - Sozial- und behindertenpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion
Seit 2013 - Rentenpolitischer Sprecher und Leiter der AG Arbeit und Soziales der Grünen Bundestagsfraktion

Mitgliedschaften und Ämter im Bundestag: Ausschuss für Arbeit und Soziales (ordentliches Mitglied und Obmann), Ausschuss für Gesundheit (stellvertretendes Mitglied)
Mitgliedschaften u.a.: Hauptausschuss des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Heinrich Böll Stiftung NRW


Mehr über Markus Kurth unter:
Web: http://www.markus-kurth.de/
Twitter: https://twitter.com/markuskurthmdb
Facebook: https://www.facebook.com/mdb.markuskurth
Instagram: https://www.instagram.com/markuskurthmdb/

Termine zur Wahl
Perspektiven in der Pandemie - Kinder und Jugendliche aus NRW in Corona-Zeiten
mit Lamya Kaddor und Anke Weber (Bundestagskandidatinnen)
Mi., 25.08.2021, 19.00 Uhr
online

Nachhaltiges Investment - Online-Diskussion mit Sven Giegold MdEP, Jan Köpper, Manfred Rauschen und Anke Weber
Di., 31.08.2021, 18.30 Uhr
online

Open-Air-Kino mit Daniel Freund, MdEP, und Anke Weber, Bundestagskandidatin in Dortmund II
Mi., 08.09.2021, 18.00 Uhr
Reinoldikirchplatz

Demo gegen Ausweitung der Betriebszeiten am Flughafen
So., 12.09.2021, 12.00 Uhr
Flughafen Dortmund
Chaussee, am Flughafentower, Dortmund

Infostand zur Bundestagswahl
mit Anke Weber, Bundestagskandidatin im Wahlkreis Dortmund II, von 14-15.30 Uhr und Markus Kurth, Bundestagskandidat im Wahlkreis Dortmund I, von ca. 14.30-16.30 Uhr
Mi., 22.09.2021, 12.00 Uhr
17:00
Kleppingstr./Europabrunnen, Dortmund

Meldungen zur Wahl
07.09.2021 Kreisverband
Kreisverband Dortmund vergab Voten für die Landesliste zur Landtagswahl 2022

Schon vor der Bundestagswahl gilt es Vorbereitungen für die Landtagswahl 2022 zu treffen: Auf der Mitgliederversammlung am 2. September haben Katrin Lögering und Michael Röls die beiden ersten Voten für die Landesliste erhalten. Die zweiten Voten gingen an Jenny Brunner und Armel Djine,


06.09.2021 Kreisverband
Politischer Stadtrundgang zum Thema Handel

Am 1. September 2021 wurde GEWERKSCHAFTSGRÜN Dortmund gegründet. Somit soll in Dortmund eine Vernetzung zwischen GRÜNEN und Gewerkschaften vor Ort gelingen. Die Gewerkschaft ver.di hat uns GRÜNE eingeladen zu einem Politischen Stadtrundgang durch den Dortmunder Handel. Wir freuen uns, dass neben den beiden Dortmunder Direktkandidat*innen Markus Kurth und Anke Weber auch Frank Bsirske mit dabei war. Frank Bsirske war vom 20. März 2001 bis September 2019 ver.di-Bundesvorsitzender und kandidiert zur Bundestagswahl im Wahlkreis Wolfsburg-Helmstedt für die GRÜNEN.

05.09.2021 Kreisverband
#DortmundZeigtFlagge - Dortmunder GRÜNE dabei

Vom 3. bis 12. September ruft SLADO e.V., der Dachverband der Schwulen-, Lesben-, Bisexuellen- und Transidentenvereine und -initiativen in Dortmund dazu auf, zusammen mit Firmen, Organisationen und Bewohner*innen der Stadt Dortmund ein Zeichen für die Akzeptanz der LSBTIQ*-Community setzen. Auch unsere Bundestagskandidat*innen zeigen Flagge!

 
 
 
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